BlueMotionBlog

Die letzten Bilder

Papiere und Schlüssel dieses bis dahin sehr gepflegten und gut erhaltenen Autos wurden nun beim Händler abgegeben. Im Laufe der neuen Woche hat wahrscheinlich der Nachfolger hier seinen ersten Auftritt.

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Ciao, Polo BlueMotion

Mit nur knapp 98.000 km auf dem Tacho wird mein Polo nun dauerhaft stillgelegt.

Wie bereits berichtet ist mir jemand ins Heck gefahren. Laut Gutachter müssen 15.398,40 € investiert werden um das Fahrzeug wieder in den Ursprungszustand zu versetzen. Da aber der Wiederbeschaffungswert bei nur 9.100 € liegt (also mehr als 130% Differenz), ist das ein Totalschaden. Der Ankaufswert für das Unfallfahrzeug liegt bei 1.700 €, Käufer habe ich bereits.

Ich bin nun fleißig auf der Suche nach einem Ersatz. Normalerweise denkt man Wochen, wenn nicht Monate darüber nach – jetzt aber muss es schnell gehen, da ich meine Mobilität nicht verlieren möchte. Auf dem Neuwagenmarkt muss ich jedoch nehmen was verfügbar ist, da kann ich mir in der kurzen Zeit kein „Wunschauto“ zusammenstellen und bauen lassen. Auf BlueMotion bzw. BlueMotion Technology möchte ich jedoch nicht verzichten, auch soll es weiterhin ein Diesel sein. Daher habe ich bereits eine grobe Orientierung. Bei Volkswagen werde ich selbstverständlich bleiben und so kann auch dieses Blog weiter betrieben werden.

Die ganze Sache ist schon ein kleines Drama. Völlig unnötig – das war ein tolles Auto.

Ein Bild, nur wenige Tage vor dem Unfall aufgenommen.

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Doch ein Ende mit Schrecken?

Alles war gut. Bis heute.

Mir ist jemand in der City ungebremst ins Auto gefahren. Abschlepper, Polizei und Händler sprechen bereits von einem wirtschaftlichen Totalschaden. Reparaturkosten könnten also den Restwert des Fahrzeugs übersteigen. Gutachter schaut sich das in der kommenden Woche an.

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Climatronic repariert 2/2

Um die Story noch fortzusetzen: Nach 12 Wochen begann der Spaß wieder von vorn. Das Display der Climatronic blinkte und das Gebläse versagte seinen Dienst. Da ich nun keine Kulanz seitens des Händlers mehr erwarten konnte, musste ich die Ursache selbst finden und den Fehler eigenhändig beseitigen. Dank Google, Polo9n.info und hilfreicher Lektüre war als Übeltäter nun der Gebläseregler bzw. das Steuergerät für’s Gebläse gefunden. Ich wurde auf teilesuche24.de fündig und konnte wenige Tage später das defekte Teil ausbauen und ersetzen. Dauerte nur eine knappe Stunde. Hier ein paar Bilder.

So sieht es aus wenn man das Handschuhfach inkl. Ablagefach ausgebaut hat:

So sieht es aus wenn man das Handschuhfach inkl. Ablagefach ausgebaut hat

Das da in der Ecke mit den farbigen Leitungen ist der Gebläseregler:

Das da in der Ecke mit den farbigen Leitungen ist der Gebläseregler

Hier ist der Gebläsemotor bereits ausgebaut:

Hier ist der Gebläsemotor bereits ausgebaut

Ein Blick in den Lüftungskanal nach dem Ausbau des Gebläsemotors; oben sitzt der Gebläseregler, dahinter der Pollenfilter:

Ein Blick in den Lüftungskanal nach dem Ausbau des Gebläsemotors; oben sitzt der Gebläseregler, dahinter der Pollenfilter

Gebläseregler/Steuergerät für Climatronic (nicht Climatic):

Gebläseregler/Steuergerät für Climatronic (nicht Climatic)

alt und neu (oben):

alt und neu (oben)

Ein wenig Arbeit und knapp 70 Euro später funktioniert nun alles wieder wie es soll.

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Inspektion bei (um und bei) 95.000 km

Vor nicht all zu langer Zeit durfte ich mal wieder der Serviceanzeige Folge leisten und mich zur großen Inspektion einfinden.

Der Polo, zu diesem Zeitpunkt etwa 4,5 Jahre alt, hatte 93.000 km auf der Uhr. Der KD-Meister zeigte sich selbst erstaunt,  dass ich so häufig bei ihm vorsprachig werde. Etwa alle 12 Monate sitze ich dort auf dem Stuhl und lasse große und kleine Services durchführen – alles nach Aufforderung der Serviceintervallanzeige. Bisher machte mir das wenig aus, da im Rahmen der vierjährigen Finanzierung alle Wartungen abgedeckt waren und ich keinen Cent zahlen musste. Dies war nun das erste Mal bei dem es ins Geld ging.

Mein Gesprächspartner ging der Sache mal nach, prüfte frühere Werkstattbesuche in der EDV (bin immer beim gleichen Händler) und suchte nach Ursachen. Ob ein zu sportlicher Fahrstil schuld sei oder ich nur Kurzstrecke fahre wurde ich gefragt – beides konnte ich verneinen und verwies auf das gewählte Fahrzeugmodell. Ein Netzwerk aus Sensoren im Fahrzeug entscheide wann es wieder Zeit für einen Service sei. Ausschlaggebend für den diesmaligen Service wäre wohl ein Sensor der die Qualität des Öls bestimmt. Da könne man überhaupt nichts machen – es sei wie es sei.

Ende vom Lied: Der große Longlife-Inspektionsservice hat mich 373,15 € gekostet (mit Öl für knapp über 140 €).

Ach ja – vor dem nächsten TÜV müssen die Bremsen neu, vorn die Spur eingestellt und neue Reifen rauf (die sind am alle an der Außenkante zu stark abgefahren). Sonst ist aber alles top … 😉

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Climatronic repariert 1/2

Vor geraumer Zeit hatte ich per Video von einem merkwürdigen Verhalten des Displays meiner Climatronic berichtet. Es blinkte sporadisch, alles (alle Gebläsestufen, Kühlen und Heizen) funktionierte jedoch einwandfrei. Im Laufe der letzten Monate wurde aus diesem scheinbar harmlosen (so dachte ich damals) Fehler wirklich noch ein mittelgroßer „Spaß“.

Beim Auslesen des Fehlerspeichers der Climatronic meldete das Display seinerzeit 4F9 – Gebläsemotor. Da das Gebläse aber störungsfrei arbeitete, schenkte ich der ganzen Sache keine große Beachtung. Beim Händler wurde auch nur schulterzuckend der Fehlerspeicher gelöscht und ich wieder auf die Reise geschickt. Die Wochen und Monate vergingen, irgendwann bei knackig kalten Außentemperaturen machte das Gebläse mal ein paar Sekunden lang merkwürdige Quietsch- und Schleifgeräusche – auch das legte sich und trat nicht häufiger auf.
Eines verregneten Tages jedoch, etwa Anfang des Jahres 2012, war es nach dem Start des Motors ungewohnt leise im Innenraum. Die Lüftung war tot. Angesichts des Wetters ein perfekter Zeitpunkt. In keiner Stufe war dem Gebläse auch nur ein Hauch Frischluft abzuringen. Zu meinem Glück war dieser Tag ein Samstag und es war später Nachmittag – alle Händler waren zu. Mir blieb nichts anderes übrig als während des nächsten Tage alle Fenster perfekt sauber zu halten und immer mit einem Spalt weit offenen Fenster zu fahren. Die Zugluft und der Fahrtwind zeigten gegen beschlagene Scheiben Wirkung – nur Stop & Go in der City waren unangenehm, da man nur am Wischen war. Doch ich musste mobil bleiben und konnte das Auto „nur deswegen“ nicht stehen lassen. Bis ich schlussendlich einen Werkstatttermin bekam, vergingen weitere Tage. Irgendwann gewöhnt man sich ja an alles. Bei Minus 17 °C jedoch und ohne Heizung sind 20 Minuten Autobahnfahrt ins Büro eine kleine Ewigkeit. Dank langer Unterhose, sauberer Scheiben und einer Sitzheizung auf maximaler Stufe ließ sich das überstehen. Als Norddeutscher attestiere ich mir da mal eine gewisse Robustheit. 😉
Als der Tag dann endlich kam, war das Problem schnell diagnostiziert und binnen 48 Stunden behoben. Auch ein Laie hätte in dieser Situation den Gebläselüfter für defekt befunden – und genau so war es. Mit einem neuen Motor (der zufälligerweise am letzten Tag meiner Garantieverlängerung auf Kulanz ausgetauscht wurde und mir damit 400 € Werkstattkosten erspart blieben) zog ich abermals von dannen und war glücklich.

Das klimatisierte Glück währte knappe 12 Wochen.

Teil 2 folgt

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Ausgepiept

Als kleine Anekdote noch: Die Reparatur-Offensive vom Wochenende hat noch eine Merkwürdigkeit zu Tage gefördert. Als ich den Kasten des Luftfilters ausgebaut hatte, entdeckte ich weiter unten im Motorraum erst einen Rest von einem Keks und wenig später ein zunächst undefinierbares kleines Knäul. Es schien aus Federn zu bestehen und es guckten zwei Beinchen raus. Bei näherer Betrachtung stellte sich das als verwester Vogel heraus – scheinbar vor Monaten mit dem Keks in den noch warmen Motorraum geflüchtet und dort im Gewirr den Ausgang nicht mehr gefunden. Der Rest vom Tierchen hat nun seine letzte Ruhe in einer prächtigen Hecke gefunden und trägt dort vielleicht zum Wachstum bei. Mich erstaunt die Tatsache, dass man so nichts davon gerochen hat. Bei der Beseitigung ging nämlich schon ein recht starker Geruch von Verwesung von dem Kadaver aus.

BlueMotion scheint so umweltfreundlich zu sein, dass sich selbst unsere gefiederten Freunde ein wenig davon angezogen fühlen. 😉

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Hinten ohne Druck (fixed)

Ich wollte Euch noch kurz von der Reparatur der defekten Wisch-Wasch-Anlage der Heckscheibe berichten. Der „Profi“ war mir zu teuer, daher hab ich mich selbst auf die Suche nach der Fehlerquelle gemacht.

Der Schlauch Richtung Heckscheibe war an einer Verbindungsstelle abgerutscht. Bei jedem Betätigen der Wisch-Wasch-Anlage wurde das Wasser nur in den Motorraum gepumpt, welches sich dann als Wasserpfütze auf meinem Parkplatz manifestierte. Und genau dadurch bin ich dem Fehler auf die Schliche gekommen.

Um an die betreffende Stelle im Schlauchsystem der Wisch-Wasch-Anlage zu kommen, musste der Luftfilterkasten ausgebaut werden. Darunter fand ich zwei Schlauchteile, die nur wieder verbunden werden mussten. Waren 30 Minuten Arbeit. Fertig.

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Schraube in den Reifen gefahren (fixed)

Alles wieder gut. Das Monster von Schraube wurde operativ entfernt und die „Wunde“ fachmännisch verschlossen. Mit dem Komplettpaket vom Reifenservice für 22 Euro war ich nun in jedem Fall besser dran als mit zwei neuen Reifen (einer wäre zu wenig, da sie schon recht gut runtergefahren sind). Dauerte 25 Minuten und der Fall war erledigt.

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Schraube in den Reifen gefahren

Gern mal Steine, Scherben, Nägel und Spaxschrauben – aber sowas hier hat man noch nicht erlebt. Ich habe mir vorhin eine riesige Schraube + Unterlegscheibe in den Reifen gefahren.

Die drehe ich besser erstmal nicht raus und höre mir zunächst mal an was der Reifenservice sagt.

Echt ganz große Klasse!

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