Inspektion bei (um und bei) 95.000 km


Vor nicht all zu langer Zeit durfte ich mal wieder der Serviceanzeige Folge leisten und mich zur großen Inspektion einfinden.

Der Polo, zu diesem Zeitpunkt etwa 4,5 Jahre alt, hatte 93.000 km auf der Uhr. Der KD-Meister zeigte sich selbst erstaunt,  dass ich so häufig bei ihm vorsprachig werde. Etwa alle 12 Monate sitze ich dort auf dem Stuhl und lasse große und kleine Services durchführen – alles nach Aufforderung der Serviceintervallanzeige. Bisher machte mir das wenig aus, da im Rahmen der vierjährigen Finanzierung alle Wartungen abgedeckt waren und ich keinen Cent zahlen musste. Dies war nun das erste Mal bei dem es ins Geld ging.

Mein Gesprächspartner ging der Sache mal nach, prüfte frühere Werkstattbesuche in der EDV (bin immer beim gleichen Händler) und suchte nach Ursachen. Ob ein zu sportlicher Fahrstil schuld sei oder ich nur Kurzstrecke fahre wurde ich gefragt – beides konnte ich verneinen und verwies auf das gewählte Fahrzeugmodell. Ein Netzwerk aus Sensoren im Fahrzeug entscheide wann es wieder Zeit für einen Service sei. Ausschlaggebend für den diesmaligen Service wäre wohl ein Sensor der die Qualität des Öls bestimmt. Da könne man überhaupt nichts machen – es sei wie es sei.

Ende vom Lied: Der große Longlife-Inspektionsservice hat mich 373,15 € gekostet (mit Öl für knapp über 140 €).

Ach ja – vor dem nächsten TÜV müssen die Bremsen neu, vorn die Spur eingestellt und neue Reifen rauf (die sind am alle an der Außenkante zu stark abgefahren). Sonst ist aber alles top … 😉


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