Nichts ist mehr „Normal“


Cleverer Schachzug: erst den Preis von Normalbenzin an Super anpassen (erhöhen) und dann mit der Begründung der geringen Nachfrage die ganze Treibstoffsorte vom Markt nehmen. Am Ende profitieren die Ölkonzerne von geringeren Kosten, da eine Sorte weniger raffiniert werden muss, mehr Sprit der verbleibenden Sorten in den Tanklastern transportiert werden kann und am Ende natürlich dem höheren Umsatz der teureren Sorte.

„Nach dem Absatzeinbruch infolge drastischer Preiserhöhungen für Normalbenzin rechnet die BP-Tochter Aral mit dem Aus für den Treibstoff. «Wenn die Entwicklung so weiter geht, ist es sehr wahrscheinlich, dass wir Normal aus dem Markt nehmen», sagte der Vorstandschef der Aral AG, Stefan Brok, in Düsseldorf. Aral hatte Ende November den Preis für Normal-Benzin drastisch erhöht auf das Niveau von Super-Benzin. Seitdem sei der Normal-Anteil bei Aral von 25 auf aktuell noch rund 13 Prozent geschrumpft.“

Quelle: Welt.de

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