Ab wann sich Öko-Autos wirklich lohnen


„Moderne Sprit sparende Autos schonen laut einer neuen ADAC-Studie zwar die Umwelt, aber nicht unbedingt den Geldbeutel der Autofahrer. Nach der gestern veröffentlichten Auswertung von elf auf dem Markt erhältlichen Modellen mit spezieller Spritspartechnik müssen Autofahrer im ungünstigsten Fall bis zu 185 000 Kilometer zurücklegen, bis sie den Aufpreis für die Eco-Variante trotz der hohen Preise an den Tankstellen wieder hereingefahren haben.“

„Am nächstbesten schnitt nach Berechnungen des Automobilclubs der VW Golf Plus BlueMotion ab. Hier amortisieren sich die 325 Euro Aufpreis nach exakt 30 400 Kilometern, gefolgt vom VW Passat BlueMotion. Hier fährt der Besitzer ab einem Kilometerstand von 34 400 unter dem Strich günstiger.“

In meinen Augen geht es beim Thema umweltfreundliche Auto um zwei Sachen: diese Autos müssen nicht zwangsläufig günstiger werden, es muss nur ein Umdenken stattfinden. Die Bevölkerung muss bereit sein, für die Umwelt ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen. Das sind ihr wir nach jahrzehntelangem Fehlverhalten einfach schuldig. Wenn diese Autos schon teurer sind, sollte der Staat die Mehrausgaben honorieren und die Fahrer massiv entlasten. Die PKW-Hersteller sind nicht immer allen Übels Wurzel.

Quelle: Hamburger Abendblatt

Eine Antwort zu “Ab wann sich Öko-Autos wirklich lohnen”

  1. Du hast Recht, es muss endlich gehandelt werden und die CO2-Schleudern aus dem Verkehr gezogen werden, auch wenn es länger dauern wird, es muss JETZT damit begonnen werden.

    Aber die Politik muss das machen, hätte es schon längst machen sollen: Alternative Antriebe fördern, CO2-Schleudern „bestrafen“, dann regelt der Markt das von selbst.

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