Gut, dass es noch nicht der Polo BM war: mir ist gestern jemand aufgefahren


Eigentlich hatte ich mit meinem derzeitigen Auto schon „abgeschlossen“. Ich gehe wirklich schonend mit ihm um und zähle die Tage, bis ich es abgeben und in den neuen Polo BlueMotion einsteigen kann.

Auffahrunfall in der AutobahnauffahrtGestern, auf dem Weg ins Büro, ist mir dann doch noch jemand ins Heck gefahren. Ein alter Alpina BMW 3er mit einem sehr alten Fahrer hinterm Steuer. Veränderte Verkehrssituation mit Stopschild an der Autobahnauffahrt: ich wartete auf die passende Lücke, um mich in den vorbeirauschenden Strom von Berufstätigen einzufädeln. Plötzlich ein lauter Knall, ein starker Ruck nach vorn und Qualm im Rückspiegel. Nach dem ersten „Scheisse, dass gibts doch nicht…“ die Warnblinkanlage an, ein paar Meter an den Rand gefahren und dann sicherheitshalber auf der Beifahrerseite ausgestiegen. Der Senior drückte mir schon mein Nummernschild in die Hand und meinte „ein neues koste nur nen Zehner“. Beschädigte Heckleuchte hintenVon wegen: Stoßfänger, Heckklappe und Rückleuchte waren auf den ersten Blick in Mitleidenschaft gezogen. Auch er hatte einige Blessuren: eine riesengroße Ölpfütze bedeckte die Fahrbahn und aus seinem Motorraum kam Rauch. Diagnose: Ölkühler aufgerissen (er fuhr ein paar Meter an den Rand, während vorn eine Fontäne schwarzen Öls über einen Meter in meine Richtung schoss).

Sofort die Polizei gerufen (nach mehrminütiger Warteschleife), die laut Aussage dann eigentlich nur wegen der Öllache gekommen ist – Blechschäden ohne Personenschaden nehmen die nicht auf. Nach dem Austausch der Daten konnte ich dann los. Sein Wagen musste hingegen am Ende abgeschleppt werden, da er nicht mehr fahrbereit war – ich zog dafür leicht angesäuert von dannen.

Beschädigter Stossfänger hintenBin am Abend dann zum Händler und habe den Schaden schätzen lassen. Ohne Gutachter (den ich aber auch noch bestellen muss) sind wir bei etwa 1.500,- €. Ich hoffe nun, dass alles reibungslos von der Bühne geht und der Wagen nach der Reparatur wieder „wie neu“ ist. Und sich vor allem die Versicherung des Unfallverursachers nicht quer stellt.

Solche Sachen laufen für gewöhnlich eben unter Murphy’s Law – es musste einfach noch irgendwas passieren.


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